Gartentipps August

Gartentipps August

Der eigene Garten ist laut Aussage von Trend-Experten in diesem Jahr der beliebteste Urlaubsort der Nation. Das ist für echte Gartenfreunde nicht weiter überraschend. Was im August bei Ihren Schützlingen aus Zier- Obst- und Gemüsegarten zu beachten ist, erfahren Sie an dieser Stelle.

Nützlinge schonen 
An Lauben- und Schuppenwänden, auch an Holzzäunen finden Sie im August häufig verendete Raupen, die mit kleinen, gelben Kokons besetzt sind. Aus Unkenntnis werden die Kokons oft als Raupeneier bezeichnet und vernichtet. Es handelt sich aber um Puppen von Schlupfwespen. Diese legen Ihre Eier in die lebenden Raupen und bringen sie zum Absterben. Auf diese Weise helfen die Schlupfwespen, Schädlinge zu vernichten. Die Kokons müssen also unbedingt geschont werden. 

Sellerie nicht entblättern 
Dass man durch Entfernen von Laubblättern an Knollensellerie grössere Knollen erzielt, ist ein Irrtum. Gewiss können Sie von reich beblätterten Pflanzen ab und zu ein Blatt als Suppenwürze verwenden. Ansonsten wird jedes Blatt und jede Wurzel zum Aufbau der Knollen gebraucht. Nur Pflanzen mit vielen, gesunden Blättern ergeben grosse Knollen. Sellerie darf zudem nicht im Wachstum stoppen. Achten Sie daher darauf, dass die Beete nie austrocknen. Eine kali-betonte Düngergabe sorgt zudem für feste Knollen, was die Haltbarkeit im Winter beträchtlich beeinflusst. 

Knoblauch ausgereift ernten 
Knoblauch soll erst geerntet werden, wenn das Kraut vollkommen abgestorben ist. Die Zwiebeln müssen ausgereift sein, wenn sie sich im Winter gut halten sollen. Heben Sie die Zwiebeln mit der Grabegabel aus dem Boden und lagern sie zum Trocken an einem luftigen Platz. Danach wird geputzt und sortiert. Wählen Sie für den Anbau im kommenden Jahr bereits jetzt die grössten Zwiebeln aus. Auch die sich in den Blütenständen entwickelnden Brutzwiebeln können zur Vermehrung verwendet werden. 

Erdbeeren sorgfältig pflanzen 
Wenn Sie Erdbeerjungpflanzen nicht aus eigenen Beständen entnehmen, sollten Sie darauf achten, dass die Pflanzen aus milbenfreien Beständen stammen. Gekräuselte oder schlecht entfaltete Blätter sind immer verdächtig. Erbeer- und Weichhautmilben können grosse Schäden in Erdbeerpflanzungen anrichten. Lehnen Sie solche Pflanzen auch von Gartennachbarn, die es gut meinen, besser ab. Erdbeeren bilden Ende September/Anfang Oktober bereits ihre Blütenanlagen für dass kommende Jahr. Zur Förderung der Blütenkospenbildung ist daher Ende August/Anfang September eine zwei- bis dreimalige Wassergabe evtentuel mit einer Düngergabe verbunden, notwendig. Achten Sie beim Neupflanzen darauf, dass das Herz der Jungpflanzen dicht über dem Boden steht. Zu tief gepflanzte Setzlinge bringen im ersten Jahr keinen Blütenstand. Bei zu hoch gesetzten besteht die Gefahr des Erfrierens des Wurzelhalses im Winter. 

Dahlienflor fördern 
Dahlien blühen umso reicher, je öfter Sie die unansehnlichen und verblühten Blumen entfernen. Auch durch häufiges Ernten von Schnittblumen für die Vase fördern Sie den Flor. Wenn Sie für das kommende Jahr Neuanschaffungen für Ihr Dahliensortiment planen, sollten Sie jetzt die Gelegenheit nutzen und eine der zahlreichen Dahlienschauen in vielen Gärtnereien, Stadt- und Schlossgärten besichtigen. Am Standort können Sie sich über die Sorteneigenschaften ein viel besseres Bild machen als im Sortiments-Katalog.

Gartentipps Juli

Gartentipps Juli

Der Sommer ist da! Alles grünt und wächst im Überfluss. Im Juli den Garten oder den Balkon geniessen – für Pflanzenfreunde gibt es nichts Besseres. Doch so schön es draussen ist – Hobbygärtner kommen kaum dazu, die Füsse hochzulegen. Obst, Gemüse, Stauden und Gehölze – alle Pflanzen erfordern viel Pflege.

Pflegeprogramm für Freilandgurken 
Im Juli beginnt die Ernte bei Freilandgurken. Gurken sind starke Zehrer, daher gehören Giessen und Düngen zu den wichtigsten Juliarbeiten. Wegen der grossen Blattmasse sind Dünger mit erhöhtem Stickstoffanteil vorteilhaft. Gurken sind chlorempfindlich. Achten Sie deshalb auf chloridarme oder chloridfreie Dünger. Beim Bodenlockern durch Hacken ist Vorsicht geboten, weil Gurken dicht unter der Erdoberfläche wurzeln. Haben Sie die Gurkenbeete sorgfältig gemulcht, entfällt das Hacken. Je früher die Gurkenfrüchte geerntet werden, umso schneller entwickeln sich die nachfolgenden. Lassen Sie die Früchte nicht zu lange an der Pflanze, sonst wird ein Teil der Folgefrüchte im Jugendstadium abgestossen und Ihre Ernte fällt weniger üppig aus. 

Erdbeeren neu pflanzen 
Erdbeerbeete sollten Sie nur zwei, im Höchstfall drei Jahre stehen lassen und dann sofort nach der Beerenernte abräumen. Auf älteren Pflanzungen geht der Ertrag auch bei bester Pflege so stark zurück, dass die Betreuung nicht mehr lohnt. Bekanntlich erzielen Sie im zweiten Jahr nach der Neupflanzung die höchsten Erträge. Verwenden Sie für Ihre Neuanlage nur Jungpflanzen vom Fachgärtner. Sie ersparen sich mit gesunden, kräftigen Jungpflanzen später nicht nur eine Menge Ärger, sondern können auch verschiedene Sorten ausprobieren, um so die am besten geeignete für Ihren Garten und Ihren Geschmack zu finden. 

Befallskontrolle Apfelwickler 
Gegen Ende Juli sollten Sie die Anfang Juni an die Stämme Ihrer Apfelbäume angelegten Wellpappgürtel sorgfältig kontrollieren. Alle darunter befindlichen Larven und Puppen müssen vernichtet werden. Vor allem dürfen Sie keine Puppen übersehen. Es könnten die des Apfelwicklers sein, aus denen Anfang August die zweite Generation dieses Schädlings schlüpft. Nach gründlicher Reinigung befestigen Sie die Gürtel wieder. 

Pflanzzeit für Iris 
Für Bartiris, auch Schwertlilien genannt, ist die zweite Julihälfte der beste Zeitpunkt zum Teilen und Pflanzen. Alte Pflanzen mit verzweigten Rhizomen heben Sie vorsichtig mit der Grabegabel aus und schütteln die anhaftende Erde ab. Danach wird der Wurzelstock geteilt. An den Teilstücken werden die Laubblätter etwa um ein Drittel gekürzt. Die Wurzeln kürzen sie auf etwa eine Handbreit ein, breiten sie fächerförmig aus und drücken sie fest an. Gepflanzt wird so, dass die obere Hälfte des Rhizoms sichtbar bleibt. Giessen Sie kräftig an und vergessen Sie regelmässiges Wässern vor allem bei trockener Witterung nicht. 

Rückschnitt bei Kletterrosen 
Bei einmal blühenden Kletterosen sollten Sie die abgeblühten Triebe stark zurückschneiden. Dadurch erzielen Sie Platz für die diesjährigen Triebe, die im nächsten Jahr die Blütentriebe hervorbringen. Sie werden nach dem Rückschnitt am Spalier verteilt und so befestigt, dass ein harmonischer, geschlossener Eindruck entsteht. Rosen sollten Sie im Juli letztmalig düngen, damit das Holz bis zum Herbst gut ausreifen kann. Unausgereifte Rosentriebe fallen dem Frost sehr leicht zum Opfer. Starkes Zurückfrieren ist dann selbst in milden Lagen nicht zu vermeiden.

Gartentipps Juni

Gartentipps Juni

Gartenarbeiten im Juni…

Vorab eine Arbeit, die jetzt noch nicht durchgeführt werden darf:

Der Schnitt der Hecken! Viele Vögel brüten zur Zeit noch und durch den Heckenschnitt würden wir sie beträchtlich stören, eventuell auch ihre Nester freilegen, die dann leicht geplündert werden können. Leider sieht man es immer wieder, dass Hecken jetzt schon geschnitten werden. Bis September sollte hiermit aber noch gewartet werden! 

Nun aber zu den tatsächlichen Arbeiten…

An Gemüse und Kräutern kann jetzt noch gesät werden:

Bohnen, Gurken, Zucchini, Kopfsalat, Grünkohl, Dill (Folgesaaten), Kresse, Bohnenkraut, Basilikum

Auch Blumen (meist sind das die zweijährigen Sorten) werden im Juni ausgesät:

Bartnelke, Fingerhut (Giftig!), Stiefmütterchen, Glockenblumen (Marien-, Pfirsich-, Zwergglockenblume u.a.), Königskerzen, Stockrosen

Viele Pflanzen, die im April oder Mai gesät wurden, können jetzt noch ins Freiland gepflanzt werden, wie z.B. KürbisSalateKohlrabiRosen-Weiss- oder RotkohlSellerie und LauchSpargel wird traditionell noch bis zum 24. geerntet, bzw. gestochen. 

Eventuell sind auch schon die Frühkartoffeln erntereif. Wenn Sie unsicher sind, so machen sie doch einfach an einer Pflanze den Test. 

Gartentipps Mai

Gartentipps Mai

Gemüse jetzt ins Freiland säen:

Bohnen, Kürbisse (ab Mitte Mai), Zuckermais, Gurken (ab Mitte Mai), Kohl, Randen, verschiedene Salate, Zucchini, Melonen Wärmeliebende Kräuter, wie Basilikum, Majoran, Estragon und Koriander können Sie jetzt ebenfalls aussäen oder vorgezogene Pflanzen ins Freie setzen. 

Pflanzen Sie vorgezogene Tomaten, Gurken oder Kürbisse ab Mitte Mai im Freiland aus. Achten Sie dabei auf ausreichenden Pflanzabstand, mindestens 40 cm bei Tomaten und Gurken, ca. 1m bei den Kürbissen. Mit Wildblumen natürlich Schädlingen vorbeugen..

Mit Wildblumen natürlich Schädlingen vorbeugen…

Es gibt viele gartentaugliche, attraktive Arten, die jetzt im Mai noch ausgesät werden können. 

Die Wildblumen locken viele Insektenarten an, auch seltene, und das spricht sich wiederum in der Vogelwelt herum. Die Vögel werden Ihren Garten viel häufiger aufsuchen und dabei auch Blattläuse und andere Schädlinge nicht verschmähen. 

Hier eine Auswahl an Wildblumen, die im Mai entweder direkt ins Freiland, besser aber in Töpfe gesät werden: (Lichtkeimer = Samen garnicht oder nur wenig mit etwas Sand bedecken. Dunkelkeimer = Samen in der Regel doppelt so tief einsäen wie Samenkorn hoch.) 

  • Färberkamille (Anthemis tinctoria) Korbblütler, Lichtkeimer 
  • Glockenblumen (Campanula), Lichtkeimer, blühen blau 
  • Königskerzenarten (Verbascum), Lichtkeimer 
  • Natternkopf  (Echium vulgare) 
  • Steinkrautsorten (Alyssum) 
  • Lichtkeimer, blüht gelb, bildet Polster, mag magere, steinige Standorte

Gartentipps April

Zwiebelpflanzen

Folgende Pflanzen können jetzt entweder auf der Fensterbank oder im warmen Kasten vorgezogen werden:

Aster, Basilikum, Estragon, Gurken, Kürbis, Majoran, Tomaten, Zinnie, Zuckermais

Die Aussaaten im Kasten oder auf der Fensterbank müssen pikiert werden. 

Direkt ins Freiland säen:

Anis, Borretsch, Dill, Erbsen, Frühkarotten, Kohl, Kornblumen, Lauch, Möhren, Pastinaken, Petersilie, Rittersporn, Randen, Salate, Schnittlauch, Strohblumen, Thymian, Tagetes, Zwiebeln

Und ausgepflanzt wird auch schon:

Beerensträucher, Frühkartoffeln, Frühe Kohlsorten, Grünspargel, Kohlrabi, Kopfsalat, Stauden

Arbeiten im Obstgarten

Sie können die Obstbäume mit Brennnesseljauche düngen (1:10). In dieser Zeit können auch noch Veredlungen und Pfropfarbeiten durchgeführt werden, ausserdem sollte man steil nach oben wachsende Triebe bei Jungbäumen waagerecht herunterbinden (formieren).  

Biologischer Pflanzenschutz

Waren Ihre Bäume im letzten Jahr mit Monilia befallen, so kann mit Schachtelhalmbrühe vorbeugend gespritzt werden. Denken Sie daran, Frühbeet und Gewächshaus bei sonnigem oder sehr warmem Wetter zu lüften. 

Vermeiden Sie folgende ungünstige Pflanzennachbarschaften

Bohnen und Zwiebeln, Kohl und Zwiebeln, Rotkraut und Tomaten, Petersilie und Kopfsalat, Rote Rüben und Tomaten, Kartoffeln und Zwiebeln Spinat ist ausserdem ungünstig als Vorkultur vor Roten Rüben, Mangold und Melde

Achtung Mulchgärtner

Kümmern sie sich rechtzeitig um eine gute Quelle, von wo Sie das Jahr über Heu, Stroh o.a. bekommen können, denn damit steht und fällt Ihr Mulchgarten.

Gartentipps März

Zwiebelpflanzen

Licht und Luft im Frühbeet

Aussaaten im Frühbeet sollten Sie bei frostfreiem Wetter täglich lüften. Vor allem das Deckmaterial (Schilfmatten, Vliese) sollten Sie jeden Tag entfernen und abends wieder auflegen, denn Licht und Luft sind wichtige Voraussetzungen zum Erzielen gesunder, kräftiger Pflanzen. Seien Sie dagegen vorsichtig mit dem Giessen. Gegossen wird nur, wenn die obere Bodenschicht ausgetrocknet ist – dann aber so durchdringend, dass es nicht gleich wieder notwendig wird. Giessen Sie nur an sonnigen Tagen, damit die Pflanzen beim Lüften schnell abtrocknen und sich keine Umfallkrankheiten oder Fäulnis breit machen. 

Varietäten auf dem Salatbeet

Als Eichblatt- und Bataviasalat werden interessante Varietäten des Pflücksalats bezeichnet. Wie der Name verrät, besitzt Eichblatt eichenblattförmige Blätter, die je nach Sorte rotbraun oder gelbgrün gefärbt sind. Blattbatavia, auch als ‚Lollo rossa’ oder ‚Lollo bianca’ bekannt, bilden dagegen kompakte, halbkugelige Pflanzen mit stark gekrausten Laubblättern. Auch davon gibt es rotbraune oder grüne Sorten. Beide Arten werden von März bis August in mehreren Folgen gepflanzt oder gesät. die Standweite beträgt 30 x 30 cm. Beide werden wie Kopfsalat kultiviert. Für die Märzpflanzung (Vorkultur aus dem Frühbeet oder dem Gewächshaus) lohnt sich die Abdeckung mit Vlies oder Folie, was zur Ernteverfrühung führt. 

Pflanzmaterial fürs Zwiebelbeet

Auch Steckzwiebeln müssen im März gelegt werden, wenn Sie zeitig große Zwiebeln ernten wollen. Die Kultur von Speise- und Lagerzwiebeln aus Steckzwiebeln ist in klimatisch weniger günstigen Lagen der aus Saatzwiebeln vorzuziehen. Entscheidend für den Anbauerfolg ist die Zwiebelgröße. Sie sollten nur etwa Haselnussgrösse haben, denn je grösser die Steckzwiebel, desto höher der Ausfall durch Schosser. Der Reihenabstand beiträgt 25 cm, in der Reihe werden die Zwiebeln im Abstand von 8 cm gepflanzt. Stecken Sie die Zwiebeln nur 1 cm tief in den Boden, so dass der Zwiebelhals noch zu sehen ist. Für 10 m² benötigen Sie circa 0,5 bis 0,7 kg Pflanzgut. Zwiebeln stellen hohe Ansprüche an den Boden. Sie gedeihen auf Böden mit hohem Humusgehalt, die im Frühjahr beizeiten abtrocknen. Zwiebeln mögen keine frische organische Düngung. Graben Sie die vorgesehen Anbaufläche im Frühjahr nicht um, Grubbern und sorgfältigen Harken reichen aus.

Saisonstart auf dem Erdbeerbeet

Im März werden die Erdbeerbeete auf die Saison vorbereitet: Ausputzen, Lockern und Düngen sind angesagt. Alle vertrockneten, verfaulten oder verfärbten Laubblätter sollten Sie entfernen und vernichten, weil an ihnen oft Krankheitserreger überwintert haben, besonders Botrytis, also Grauschimmelfäule. Die bisherige Bodenabdeckung wird in den Boden eingearbeitet. Dabei kann gleich gedüngt werden. Je m² werden bis 30 Gramm Volldünger aufgestreut und danach ein geeignetes Mulchmaterial (Stroh) aufgebracht. Ein guter Rohkompost als Mulchmaterial erspart die Düngergabe. Dann sollte aber beim Heranwachsen der Früchte zusätzlich ein geeignetes Deckmaterial aufgelegt werden, um diese vor Verschmutzung und Nässe zu schützen. 

Kartoffeln vorkeimen

Das Vorkeimen von Frühkartoffeln kann die Ernte um 10 bis 14 Tage verfrühen und bringt höhere Erträge. Beginnen Sie 5 Wochen vor dem Pflanzen. Legen Sie die Kartoffeln Anfang März einschichtig so in flache Kisten, dass der Teil mit den meisten Augen nach oben zeigt. Entscheidend ist genügend Licht, damit sich kurze, kräftige Keime entwickeln. 

Pflanzen und Teilen im Staudenbeet 

Ende März können Sie mit dem Pflanzen von Stauden, die im Sommer oder später blühen, beginnen. Dabei werden auch alte Bestände geteilt und umgepflanzt. Teilpflanzen wachsen freudig und blühen reich. Starke, ungeteilte Stauden kümmern dagegen, wenn sie ungeteilt verpflanzt werden und bringen einen bescheidenen Flor. Frühjahrsblüher bleiben unberührt, sonst ist ihre Blüte gefährdet. Zu groß gewordenen Stauden graben Sie so aus, dass die Wurzeln nicht allzu sehr beschädigt werden. Gehen Sie beim Teilen beherzt zu. Oft hilft ein Stich mit dem Spaten. Jedes Teilstück sollte einen gesunden mehrtriebigen Kopf haben. Entfernen Sie sorgfältig Rhizome von Wurzelunkräutern (Quecke, Winde), die sich gern zwischen Staudenrhizomen und -wurzeln verstecken. Setzen Sie die Pflanzen bald wieder in den Boden und bedenken Sie, dass auch Stauden unter Bodenmüdigkeit leiden. Ein neuer Platz für die nächsten Jahre ist daher angesagt.